Neugründung
Am 3. März 1946 treffen sich die Paderborner Imker zu einer konstitutionellen Sitzung und wählen Dr. Anton Thienenkamp zum neuen Vorsitzenden. Am 5. Mai gibt sich der Verein den heutigen Namen „Imkerverein Paderborn".
Probleme gibt es weiterhin mit der Beschaffung des Winterfutters, aber auch bei der Herstellung von Mittelwänden. Zudem gibt es die behördliche Anweisung pro vorhandenem Volk 3 kg Honig abzuliefern. So werden 1947 als Beitrag für die allgemeine Ernährung 2270 kg Honig abgeliefert.
Seit der Währungsreform 1949 braucht kein Honig mehr abgeliefert zu werden.
Am 27. Januar 1952 wird Johann Jostwerner 1. Vorsitzender des Imkerverein Paderborn. Die Probleme der Imkereien ergeben sich jetzt aus den Folgen neu eingeführter Ungeziefervernichtungsmittel, besonders große Bienenverluste richtet das Stäubemittel E 605 vor allem in der Rapsblüte an.
1955 erreicht der Imkerverein Paderborn seine größte Mitglieder- und Völkerzahl seit dem Neuanfang: es gibt 114 Mitglieder und 1400 Bienenvölker.