2. Weltkrieg

Es nahte der politische Umschwung des „3. Reiches" und damit gingen auch tiefe Eingriffe in die Vereinsstruktur und das Wesen des Paderborner Imkervereins einher. Durch ministerielle Verfügungen erfolgte eine zwangsweise Angliederung aller Imkervereine an den Reichsbund zur Reichsfachgruppe Imkerei.

Aus dem Paderborner Imkerverein wurde die Paderborner „Ortsfachgruppe Imker", aus dem Vereinsvorsitzenden der „Vereinsführer". Die „Ortsfachgruppe" hatte nun die Imkerei nach Weisungen zu betreiben; für Zucht, Bienenhaltung und Rähmchenmaß gab es nun Richtlinien. Leider wurden alle Unterlagen des Vereins aus den Jahren 1924 - 1945, die der damalige Schriftführer Soemer in Obhut hatte, bei den verheerenden Bombenangriffen auf Paderborn im Jahre 1945 vernichtet.

Der 2. Weltkrieg hatte auch zu einem Zusammenbruch der Paderborner Imkerei geführt. Wie in anderen Lebensbereichen auch, wurde in der Imkerei 1945 aus Resten zusammengesucht, was zu gebrauchen war, und mit primitiven Mitteln neu begonnen. Von stolzen 1340 Völkern waren 640 geblieben.

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